Teebaumöl, Wirkung, Studien & chemische Zusammensetzung

Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung wurde Teebaumöl in den letzten Jahrzehnten unter den ätherischen Ölen am meisten untersucht und auf dieser Weise ist es auch populär geworden.

Teebaumöl Wirkung

Das klar bis hellgelbe Öl aus Australien zeigt allerdings nicht nur antibakterielle, sondern auch andere komplexe Wirkweisen. Ein kurzer Blick auf seine Inhaltsstoffe lässt seine Wirkmechanismen besser verstehen und therapeutisch gezielter anwenden

Ätherische Öle wirken grundsätzlich über zwei Wege auf den menschlichen Organismus: über die Haut sowie Schleimhäute körperlich, und über den Geruchssinn durch das gesamte Nervensystem psychisch. Aufgrund ihren fettlöslichen Eigenschaften und geringen Molekülgröße können sie sehr leicht die Phospholipidschicht der Zellen durchdringen und so vor allem über die Haut sowie Schleimhäute effektiv aufgenommen werden. Nach einer Massage beispielsweise bereits nach einigen Minuten ist die Anwesenheit eines ätherischen Öls im Blut nachweisbar und nach 1-2 Stunden auch in der ausgeatmeten Luft. So versteht sich von selbst, dass ätherische Öle durch Massagen, Bädern, Waschungen/Spülungen, Inhalationen etc. ganzheitlicher und zielgenauer wirken als beispielsweise bei der Anwendung einer Duftlampe.

Inhaltsstoffe / chemische Zusammensetzung

Entscheidend sind die Inhaltsstoffe des jeweiligen ätherischen Öls. Die häufigsten Inhaltsstoffe sowie das Zusammenspiel der Bestandteile bestimmen seine Wirkweise. Das ätherische Teebaumöl aus Australien enthält beispielsweise über 100 wirksame chemische Verbindungen. Die wichtigsten sind dabei die sog. Monoterpene (Terpinene) und Monoterpenole (Terpinen-4-ol), sowie Monoterpenoxide (1,8-Cineol). Diese 3 Wirkstoffgruppen bilden den größten Prozentanteil im Teebaumöl und bestimmen daher weitgehend seine Wirkung, vorausgesetzt, die Reinheit und die Qualität des Teebaumöls stimmen. Synthetische oder gepanschte Öle wirken leider nicht so, wie hier beschrieben.

Die körperliche Wirkung der Monoterpene und Monoterpenole ist ähnlich. Beide verfügen über antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Der wesentliche Unterschied ist, dass Monoterpene mit 10 C-Atomen viel kleinere Moleküle als Monoterpenole bilden und dadurch schneller in die Haut eindringen können. Sie oxidieren auch schneller, was die Haltbarkeit von ätherischen Ölen mit hohem Monoterpen-Gehalt verringert. Im Teebaumöl gilt der Monoterpen-Gehalt mit 35-50% als hoch, weshalb es nach dem Öffnen unbedingt bei Zimmertemperatur (bei 18°C) und dunkel gelagert werden soll. Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht von Vorteil, da durch die Kälte im Teebaumöl mehr Sauerstoff freigesetzt wird und es oxidiert dadurch schneller. Oxidierte Öle können zu allergischen Hautreaktionen führen. Bei optimaler Dosierung der ätherischen Öle sind es eher die Oxidationen welche Hautreaktionen auslösen – nicht die Inhaltsstoffe! Deshalb sollte Teebaumöl für eine optimale Wirkung korrekt gelagert und nach dem Öffnen binnen 6 Monaten verbraucht werden.

Monoterpene in einer hohen Konzentration (ab 30%) wirken allgemein schmerzstillend, entzündungshemmend und sind in der Lage das Immunsystem zu aktivieren. Monoterpenole hingegen schützen das Immunsystem vor Stress, harmonisieren das Hormon-, Nerven und Herzkreislaufsystem und wirken antimykotisch (gegen Pilze) ohne dabei die eigene Hautmilieu zu zerstören. Im Gegenteil. Sie regenerieren die Haut sowie auch die Schleimhäute erheblich. Im Teebaumöl ist ein spezielles Monoterpenol, das sog. Terpinen-4-ol in ähnlicher Konzentration wie Monoterpene (35-45%) vorhanden. Terpinen-4-ol wirkt zusätzlich entgiftend, aber es oxidiert leider ähnlich schnell wie die Gruppe der Monoterpene und bildet dabei ein Peroxid, namens Ascaridol, das eigentlich ein Allergen ist. Dieses Peroxid kann auf der Haut durch Lichteinflüsse Pigmentflecken verursachen, weshalb Teebaumöl für Therapiezwecke eher am Abend benutzt werden sollte, vor allem dann, wenn man zu Pigmentbildungen neigt. Insgesamt lässt sich von dem oxidationsempfindlichen Teebaumöl sagen, dass es durch die Monoterpene und Monoterpenole, die im Teebaumöl im Verhältnis von 1:1 im größten Anteil vorliegen in erster Linie antibakteriell, antiviral und antimykotisch wirkt mit sehr guten hautregenerierenden und abwehrsteigernden Eigenschaften.

Antibakterielle Wirkung

Teebaumöl ist eines der besten untersuchten ätherischen Öle, vor allem seine Gesamtwirkung gegen unterschiedlichen Mikroben, Bakterien, Viren und Pilze wurde durch zahlreichen Studien bestätigt. Seine antibakterielle Wirkung zeigt ein breites Spektrum und ist therapeutisch ausgezeichnet, darf jedoch nicht überbewertet werden, da auch Teebaumöl effektiver wirkt, wenn es in einer Mischung mit anderen ätherischen Ölen zusammengemischt wird. Obwohl Studien bestätigen, dass Teebaumöl auch gegen MRSA-Bakterien wirksam ist, die gegenüber die meisten herkömmlichen Antibiotika resistent sind, wird Teebaumöl in der Praxis vorerst noch selten und auch nur in Form von unterstützenden Begleittherapien zur Antibiotikabehandlung eingesetzt. Die Studien bestätigen auch die immunmodulierende Wirkung des Teebaumöls, denn obwohl es den Stoffwechsel oder die Zellmembrane der Bakterien zerstört, regt es gleichzeitig das Wachstum weißer Blutkörperchen an, die zu den wichtigsten Bestandteilen unseres Immunsystems gehören.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10519561
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC127210/

Die antibakterielle Wirkung von Teebaumöl spielt auch bei der Mundhygiene oder bei der Akne bzw. bei Hautunreinheiten eine wichtige Rolle, da es desinfizierend und für die entzündete Hautareale regenerierend wirkt. In einer Studie für Akne, bei der die Wirkung von Benzylperoxid (ein gängiges, lipophiles Arzneimittel gegen Akne, das reaktive Sauerstoff in der Haut freisetzt und u.a. antimikrobiell wirkt) im Vergleich mit einer 5%em Teebaumöl getestet wurde, wirkte der Akne Wirkstoff zwar um ein wenig besser, aber hatte mehr Nebenwirkungen als Teebaumöl. Die Konzentration von Teebaumöl ist natürlich entscheidend für seine Wirkung. Teebaumöl wirkt schon in einer niedrigen, 1%en Konzentration ausgezeichnet und ohne Nebenwirkungen, wie die meisten ätherische Öle auch. Bei einer 5-10%en Konzentration kann es bei manchen Menschen eine allergische Dermatitis provozieren, vor allem dann, wenn es über einen längeren Zeitraum hindurch kontinuierlich verwendet wird. Pur und in größeren Mengen ist Teebaumöl giftig.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2145499
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17314442

Fungizide / Pilztötende Wirkung

Gegen Pilzinfektionen wurde das Teebaumöl auch zahlreich untersucht und die Ergebnisse sind beeindruckend wenn man bedenkt, dass bereits ein 1%es Teebaumöl Pilze vernichtet. In der Praxis wird mit Teebaumöl gegen Pilze vor allem bei Vaginalpilz erfolgreich gearbeitet. Die Behandlung funktioniert einfach, indem in eine zuvor vorbereitete ätherische Teebaumöl-Mischung ein Tampon eingetaucht und anschließend in die Vagina eingeführt wird. Man muss hierfür die ätherische Öle mit viel Wissen auf das Teebaumöl abstimmen und die Mischung auch sachgemäß verdünnen. Nur verdünnte und ausschließlich für diese Aufgabe geeignete ätherische Öle dürfen auf die Schleimhäute gebracht werden! Die Tampon-Mischung hilft auch gegen Trichomonaden, Parasiten, die ähnliche Symptomen wie auch Vaginalpilze verursachen. Teebaumöl wirkt auch gut gegen Haut- und Fußpilze, denn es ist wirksam gegen Hefepilze wie Candida albicans oder Malassezia furfur. Eine hier angeführte, praktisch-medizinische Studie bestätigt, dass es sinnvoll ist in der Praxis mit Teebaumöl bei den Zehenzwischenräumen gegen Fußpilz zu behandeln.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9848442
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9402533
tellmed.ch

Bekämpfung von Krebszellen

Nicht nur das Teebaumöl im Ganzen, sondern auch seine Inhaltsstoffe wurden einzeln, isoliert (abgetrennt) wissenschaftlich untersucht. Beispielsweise das Monoterpenol Terpinen-4-ol, welches man bei Tumoren, vor allem bei Haut- und Darmkrebszellen überprüfte. Die Studien zeigten einen Rückgang der Krebszellen durch Einwirkung von Terpinen-4-ol und auch ihre Vermehrung konnte blockiert werden. Doch solche Präparate sind vorerst aus vielen Gründen u.a. auch aufgrund fehlender Trägersubstanzen nicht zugänglich.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22727730
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5530226/

Entwässernde Wirkung

Das Terpinen-4-ol zeigt auch eine andere besondere Eigenschaft. Es wirkt entwässernd, ohne dabei die Mineralstoffe, sprich die Elektrolyte vom Körper auszuschwemmen. Diese Eigenschaft wird aquaretisch genannt, was synthetische harn- und wassertreibende Medikamente (Diuretika) nicht vorweisen können. Das ist vermutlich auch der Grund, warum Teebaumöl über einen längeren Zeitraum und höher dosiert verwendet die Haut austrocknen kann. Die Praxis hat gezeigt, dass dieser austrocknende Effekt mit Lavendel fein-Öl ausbalanciert werden kann. Lavendel fein Öl wirkt stark immunstimulierend und kann Synergien zwischen verschiedenen Stoffen unterstützen. Zu der aquaretischen Wirkung des Teebaumöls gibt es noch keine ausreichenden Studien, es wird angenommen, dass diese durch das Zusammenspiel von hydrophilen Substanzen und dem Terpinen-4-ol entsteht.

Monoterpenoxide / 1,8-Cineol

Eine sehr wichtige Wirkstoffgruppe bilden im Teebaumöl die sog. Monoterpenoxide, genauer gesagt das 1,8-Cineol, da andere Oxide bei ätherischen Ölen keine wesentliche Rolle spielen. 1,8-Cineol besitzt auch 10 C-Atome, aber es sind ringförmige Kohlenstoffverbindungen, die im Gegensatz zu Monoterpenen ziemlich stabil bleiben und die Haut durch Oxidationen nicht reizen. Wenn die Blätter und Stiele des australischen Teebaum-Strauchs im Winter geerntet werden enthält das Teebaumöl mehr Cineol nämlich bis zu 60%, ansonsten nur ca. 3%. 1,8-Cineol wirkt über einen 30%en Anteil bereits stark schleimlösend, sekretionsfördernd und hat eine reinigende, abtransportierende und entzündungshemmende Funktion. In höheren Konzentrationen kann es allerdings äußerlich aufgetragen die Haut reizen. Deshalb wird zum Auftragen meist ein niedrigerer 1,8-Cineol-Gehalt im Teebaumöl empfohlen, was den Hautstoffwechsel und die Durchblutung fördert. Das ist beispielsweise bei Akne von Vorteil. Für Inhalationen ist es hingegen Vorteilhaft, wenn der sekretionsfördernde 1,8-Cineol-Anteil im Teebaumöl höher liegt, was in Folge auch seinen Geruch beeinflussen kann. Die medizinisch-frische, eukalyptus-artige Duftnote im Teebaumöl kommt nämlich von 1,8-Cineol, das früher sogar Eucalyptol genannt wurde. Mit höherem 1,8-Cineol-Gehalt kann ein stärkerer oder ein strengerer, jedenfalls ein abweichender Geruch entstehen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12645832

Wirkung gegen Herpesviren

Einige Studien konnten gewisse Erfolge auch gegen Viren zeigen, wie beispielsweise Herpes, aber nur, wenn Herpes sofort von Beginn an behandelt wurde. Bei Warzen und Herpes helfen also nur Kombinationsbehandlungen mit Teebaumöl, bei Herpes Zoster (Gürtelrose) ist mit Teebaumöl überhaupt nur eine Nachbehandlung empfehlenswert. Die Praxis zeigt, dass bei Pilz- und Viruserkrankungen nur Teebaumöl-Mischungen mit solchen ätherischen Ölen wirksam sind, die ähnlich starken antibakteriellen und antiviralen Wirkungen wie Teebaumöl zeigen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11338678

Bei Insektenstichen und Juckreiz ist die Wirkung von Teebaumöl am allerbesten unter den ätherischen Ölen. 1-2 Tropfen pur auf der betroffenen Stelle aufgetragen wirkt es sehr schnell, sodass der Juckreiz alsbald nachlässt. Für Insektenabwehr ist Teebaumöl auch hilfreich, aber da es hier größere Hautstellen “eingeölt” werden müssen, sollte das Teebaumöl hierfür nur verdünnt, beispielsweise mit Jojobaöl, verwendet werden.

ACHTUNG: Die heilende Wirkung von Teebaumöl setzt sich bei Katzen und Hunde leider nicht ein, da sie ätherische Öle nicht verstoffwechseln können. Ätherische Öle sind für sie toxisch, daher sollte bei Tieren mit ätherischen Ölen nicht behandelt werden!

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24344857

Psychische Wirkung

Teebaumöl zeigt nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Wirkung. Seine Wirkstoffe gleichen einander gut aus, sodass eine stärkende Wirkung auch psychisch möglich wird. Monoterpene zielen auf die glatte Muskulatur der Nieren und Magen Darm-Trakt, indem sie das vegetative Nervensystem und die Nebennierenrinden-Tätigkeit beeinflussen und üben dabei eine stärkende, geistig stimulierende Wirkung aus. Sie fördern logisches Denken und Struktur. Monoterpenole regulieren wiederum die Stresshormon-Produktion und wirken dadurch stimmungsaufhellend. Sie fördern Mitgefühl und Achtsamkeit. Monoterpenoxide, also 1,8-Cineol, vor allem in höherer Konzentration, sorgt für psychische Widerstandskraft und stimuliert den Neurotransmitter Acetylcholin der intellektuelle Leistungen, Logik und Vernunft fördert. Allerdings den strengen Geruch von Teebaumöl, der eine gewisse würzig-medizinische Frische in sich trägt und an Majoran erinnert, muss man mögen. Denn jemand, der vom Geruch des Teebaumöls nicht überzeugt ist, der kann seine psychisch-therapeutischen Effekte nicht optimal nutzen. Bei Kindern und Teenagern werden die ätherische Öle für Therapiezwecke überhaupt so ausgesucht, dass die in Frage kommenden Öle zuerst mit den Patienten „riechen lässt“. Man erreicht die besten therapeutischen Ergebnisse dann, wenn das therapeutische Öl von den Kindern selbst ausgesucht wurde.

Die stimmungsaufhellende Wirkung von den Oxiden wird im Teebaumöl zusätzlich durch die Sesquiterpenen unterstützt, die sowohl stimulieren wie auch beruhigen können und in hohen Konzentrationen bei psychosomatischen Krankheiten große Hilfe leisten. Im Teebaumöl sind sie allerdings nur 1-3% konzentriert und wirken daher bei psychischem Stress ausgleichend. Die Praxis hat gezeigt, dass Teebaumöl bei Stress, Aussichtslosigkeit, Schwäche und Erschöpfung ganzheitlich stabilisierend wirkt.

Zusammenfassend

Körperlich: antibakteriell, antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, aquaretisch, abwehrsteigernd, hautregenerierend, juckreizstillend, insektenabweisend
Psychisch: stabilisierend, geistig stärkend, vitalisierend

Quellen

Aufgrund der starken antibakteriellen Wirkung von Teebaumöl wurde die Theorie aufgestellt, dass dies mit der Aktivierung von weißen Blutkörperchen (bzw. dem Immunsystem) zusammenhängt. Anhand von verschiedenen Methoden wurde dies direkt an weißen Blutkörperchen getestet. Das Ergebnis war Positiv. Die antiseptische Wirkung von Teebaumöl kann man zumindest teilweise auf die Aktivierung weißer Blutkörperchen zurückführen.

Autoren: Budhiraja SS, Cullum ME, Sioutis SS, Evangelista L, Habanova ST.
Ort, Datum: Lombard, Ill, USA | Sep 1999
Institut: Department of Research, National College of Chiropractic.
Quelle: Link zur Studie

Senior Clinical Research Scientist bei der Abbott Molecular Inc.

Satram Chiropractic Acupuncture & Rehabilitation Centre

Selbständiger Chiropraktiker im Halton Physiotherapy Centre

Chiropraktikerin am Pilates Wellness Center Wellington

In dieser Studie wurde der antivirale Effekt von Teebaumöl und Eukalyptusöl auf den Herpes Simplex Virus (HSV-1 und HSV-2) getestet. Im Labor konnte das Teebaumöl den HSV-1 zu 98,2 % den HSV-2 zu 93,0 % reduzieren, was eine sehr hohe Wirksamkeit indiziert. Das Eukalyptusöl hingegen erzielte nur eine Reduktion von 57.9 % gegen das HSV-1 und 75.4 % gegen das HSV-2 Virus. Auch wenn die genauen Wirkmechanismen noch nicht bekannt sind, haben beide Öle einen direkten Effekt gegen das Herpes Simplex Virus.

Autoren: Schnitzler P, Schön K, Reichling J.
Ort, Datum: Heidelberg, Deutschland | Apr. 2001
Institut: Abteilung für Infektiologie und Virologie, Universitätsklinikum Heidelberg
Quelle: Link zur Studie

Institut für Pharmazeutische Biologie an der Universität Heidelberg

Die Wirksamkeit von Teebaumöl wurde gegen 81 Candida albic ans Isolate und noch gegen 33 weitere Pilze getestet, die nicht aus der Albicans-Familie stammen. Die minimale Konzentration, die 90% der Isolate abtötete, war 0,25 % für C. albicans und 0,5 % für Nicht-albicans-Candida-Pilze. Das Ergebnis zeigt, dass Teebaumöl schon in kleinsten Mengen äußerst effektiv gegen verschiedene Pilzarten vorgeht und dass es zur Behandlung auf der Haut und im Intimbereich eingesetzt werden kann.

Autoren: Hammer KA, Carson CF, Riley TV.
Ort, Datum: Nedlands, Australien | Nov. 1998
Institut: Department of Microbiology, The Queen Elizabeth II Medical Centre
Quelle: Link zur Studie

Research Associate an der University of Western Australia

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Es wurde die Wirksamkeit von Teebaumöl gegen Isolate des Malassezia furfur Pilz getestet. Die minimale Konzentration für das Absterben von 90 % der Isolate betrug 0,25 % durch Agardilution und 0,12 % bei Verwässerungsdilution. Das Ergebnis zeigt, dass Teebaumöl zur Behandlung von Hautkrankheiten, die durch den Malassezia furfur verursacht werden, eingesetzt werden kann.

Autoren: Hammer KA, Carson CF, Riley TV.
Ort, Datum: Nedlands, Australien | Sep. 1997
Institut: Department of Microbiology, University of Western Australia
Quelle: Link zur Studie

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Research Associate an der University of Western Australia

Es wurden verschiedene Teebaumöl-Komponenten via. Flüssiggas-Chromatographie extrahiert und anschließend gegen Bakterien wie Staphylococcus aureus, Staph. epidermidis und Propionibacterium acnes eingesetzt. Terpinen-4-ol, Alpha-terpineol und Alpha-pinene bekämpften dabei die Bakterien äußerst effektiv. Die enthaltenen Cineole waren hingegen weniger wirksam gegen die Mikroorganismen. Die Untersuchung bestätigt die antibakterielle Wirkung gegen das Propionibacterium acnes Bakterium und legt nahe, dass Terpinen-4-ol nicht alleine für diesen Effekt verantwortlich ist.

Autoren: Soumyanath A (geb. Raman), Weir U, Bloomfield SF..
Ort, Datum: London, England | Okt. 1995
Institut: Department of Pharmacy, Kings College
Quelle: Link zur Studie

Professor in der Abteilung Neurologie am OHSU Layton Alzheimer’s Disease Center

Ehrenprofessor an der London School of Hygiene & Tropical Medicine

In diesem Experiment wurde die Wirkung von Teebaumöl auf Staphylococcus aureus Bakterien geprüft. Die antibakterielle Wirkung war auch hier positiv und das Bakterium verlor gleich auf mehreren Ebenen seine Überlebensfähigkeit. Die meisten Bakterien sind bereits nach 30 Minuten abgestorben.

Autoren: Christine F. Carson, Brian J. Mee, Thomas V. Riley
Ort, Datum: Crawley, Australien |
Institut: Department of Microbiology, The University of Western Australia
Quelle: Link zur Studie

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Research Associate an der University of Western Australia

In dieser Zusammenfassung werden die antibakteriellen und antiviralen Wirkmechanismen von Teebaumöl erörtert. Die Wirkung ist dabei auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Die Zellen verlieren im Kontakt mit Teebaumöl die Fähigkeit, Kaliumionen und andere Nährstoffe weiter zu verarbeiten. Die "Atmung" der Zelle wird verhindert. Des Weiteren konnten die Zellen keine Resistenzen gegen das Teebaumöl bilden.

Autoren: Carson CF, Hammer KA, Riley TV.
Ort, Datum: Crawley, Australien | Jan. 2006
Institut: Microbiology and Immunology (M502), The University of Western Australia
Quelle: Link zur Studie

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Professor an der Faculty of Health and Medical Sciences, University of Western Australia

Research Associate an der University of Western Australia