Die besten Teebaumöl-Shampoos | Produktübersicht & DIY Rezepte

Teebaumöl im Shampoo wirkt auf vielfältige Weise: Es bekämpft Schuppen, hilft bei stark fettendem Haar und lindert Juckreiz. Sie können Teebaumöl sogar gegen Kopfläuse einsetzen. Hier erfahren Sie, wie Sie Teebaumöl Shampoo selber machen und Sie finden eine Übersicht der besten Shampoos mit Teebaumöl!

Teebaumöl Shampoos

Warum Teebaumöl in Shampoo?

Teebaumöl ist eine sehr starke Substanz, die Wirkstoffe gegen Bakterien, Viren, Pilze und sogar Parasiten in sich vereint. Teebaumöl im Shampoo bringt diese Wirkstoffe direkt auf die Kopfhaut und sorgt dafür, dass auch die Haare quasi desinfiziert werden. Auf der Kopfhaut entfaltet das Teebaumöl seine volle Wirkung. Es beseitigt überflüssigen Talg und und abgestorbene Hautzellen und sorgt so dafür, dass die Haarwurzeln Sauerstoff und Nährstoffe aufnehmen können. Außerdem bekämpft es Infektionen und Pilzerkrankungen, die zu Schuppenbildung führen. Es beruhigt dabei die Kopfhaut und beugt so schnellem Nachfetten vor.

Manche Experten empfehlen Teebaumöl im Shampoo sogar als Mittel gegen Haarausfall. Darüber hinaus macht Teebaumöl sogar Kopfläusen den Garaus. Durch Shampoo mit Teebaumöl nehmen Haare schwach den markanten Geruch des Teebaumöls an. Er verfliegt nach dem Waschen jedoch rasch wieder. Wenn Sie Ihr Teebaumöl selbst herstellen, können Sie den Geruch mit weiteren, ätherischen Ölen mildern.

Sie sollten Teebaumöl nicht unverdünnt verwenden, weil es Kontaktallergien und Hautirritationen auslösen kann. Bevor Sie Teebaumöl verwenden, sollten Sie immer einen Verträglichkeitstest machen. Bringen Sie dazu etwas verdünntes Teebaumöl (3 Tropfen in 1 Teelöffel Öl) auf die dünne Haut der Arminnenseite auf. Wenn sich nach 1 Stunde keine Nebenwirkungen wie Rötungen oder Juckreiz einstellen, vertragen Sie Teebaumöl.

Teebaumöl Shampoo anwenden

Sie sollten das Teebaumöl Shampoo sanft in die Kopfhaut einmassieren und anschließend 2 bis 3 Minuten einwirken lassen. Das führt dazu, dass die Wirkstoffe tatsächlich in die Kopfhaut eindringen und ihre wohltuende Wirkung entfalten. Experten empfehlen nicht mehr als zwei Anwendungen pro Woche. Wenn Sie Teebaumöl allzu oft oder in zu hohen Konzentrationen verwenden, kann Ihr Körper allergische Reaktionen entwickeln.

Teebaumöl Shampoo selber machen

Sie können dieses Shampoo problemlos selbst herstellen. Der einfachste Weg, ein Haarshampoo mit Teebaumöl zu bekommen, ist, Teebaumöl ins Shampoo zu mischen. 10 ml pro 100 ml ist eine kräftige Dosis. Das Bundesamt für Risikobewertung empfiehlt, den Gehalt von Teebaumöl in Kosmetika auf 1% zu beschränken. Wenn Sie zu Allergien neigen, sollten Sie Teebaumöl zunächst vorsichtig dosieren und die Dosierung erst mit der Zeit erhöhen. Wichtig ist auch, dass Sie stets frisches Teebaumöl verwenden. Licht und Sauerstoff führen zu Oxidationsprodukten, die die Haut irritieren können. Eine angebrochene Flasche mit Teebaumöl sollten Sie innerhalb von 6 Monaten verbrauchen.

Teebaumöl Shampoo von Seifenlauge

Schäumende Seifenlauge ist die Basis jedes kommerziellen Shampoos. Sie können Seifenlauge daheim leicht selbst herstellen, indem Sie Seife raspeln und in kochendem Wasser auflösen. Entscheidend dabei ist die Qualität der Seife. Wir empfehlen Ihnen, Naturseife aus hochwertigen Ölen dafür zu nehmen, etwa aus Kokosöl, Olivenöl oder Sheabutter. Sie können auch normale Kernseife für Ihre Seifenlauge verwenden.

Zutaten:

  • 15 g Seifenflocken
  • 250 ml Wasser
  • 10 ml Teebaumöl
  • Saubere Dosierflasche

Für die Seifenflocken reiben Sie die Naturseife auf einer normalen Haushaltsreibe, bis Sie die gewünschte Menge beisammen haben. Kochen Sie nun das Wasser auf und lösen Sie die Seifenflocken darin auf. Lassen Sie die Mischung etwas abkühlen und rühren Sie das Teebaumöl unter. Füllen Sie das Shampoo in eine saubere Dosierflasche, am besten aus Plastik, das bei Unfällen im Badezimmer nicht zerspringt.

Für blonde Haare:

Lassen Sie drei Beutel Kamillentee 10 Minuten im Wasser ziehen, bevor Sie die Seifenflocken darin auflösen. Kamille hellt blonde Haare auf natürliche Weise leicht auf.

Falls Ihnen der markante Geruch des Teebaumöls zu stark ist, können Sie weitere ätherische Öle beimischen und den Anteil des Teebaumöls verringern. Lavendel, alle Zitrusdüfte und Pfefferminze vertragen sich gut mit dem Aroma von Teebaumöl.

Teebaumöl Shampoo mit Natron

Natron, auch Backsoda oder Natriumbicarbonat genannt, ist ein traditionelles Mittel, das sich vielseitig in der Küche verwenden lässt. Ein Teebaumöl Shampoo mit Natron reinigt die Haare auf besonders schonende Weise. Allerdings entsteht hier kein Schaum, deshalb ist dieses Shampoo etwas gewöhnungsbedürftig. Sie können das Shampoo mit jedem Kräutertee herstellen oder auch mit Wasser. Den strengen Geruch von Teebaumöl kann man durch die Zugabe weiterer ätherischer Öle - wie oben beschrieben - mildern.

Zutaten:

  • 250 ml Flüssigkeit - Kräutertee oder Wasser
  • 50 g Natron
  • 10 ml Teebaumöl

Verrühren Sie das Natron mit der Flüssigkeit und geben Sie das Teebaumöl hinzu. Füllen Sie die Mischung in eine Dosierflasche. Schütteln Sie das Shampoo vor jeder Verwendung.

Vorsicht: Die Flüssigkeit darf nicht wärmer als 60 Grad Celsius sein, sonst entsteht durch die Beigabe von Natron eine Lauge.

Teebaumöl Shampoo mit Heilerde

Heilerde können Sie auch zum Haarewaschen verwenden. Allerdings ist es nicht möglich, mit Heilerde eine größere Menge Shampoo herzustellen. Stattdessen müssen sie die Heilerde für jede Haarwäsche extra anrühren.

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Heilerde
  • Wasser
  • 5 Tropfen Teebaumöl

Geben Sie die Heilerde mit dem Teebaumöl in eine kleine Schüssel und fügen Sie Wasser hinzu, bis eine relativ flüssige Paste entsteht. Verteilen Sie die Paste im Haar und spülen Sie sie nach einer Einwirkzeit von 5 Minuten gründlich aus.

Teebaumöl Shampoo mit Roggenmehl

Wenn Sie ein Fan von genial einfachen Rezepten sind, sollten Sie die Haarwäsche mit Roggenmehl ausprobieren. Für diese Art der Haarwäsche eignet sich nur Roggenmehl, weil andere Getreidesorten zu viel Gluten enthalten, das wie eine Art natürlicher Klebstoff wirkt. Roggenmehl bindet Fett und nährt dabei die Kopfhaut und das Haar mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen.

Zutaten:

  • 5 Esslöffel Roggenmehl
  • Wasser
  • 5 Tropfen Teebaumöl

Vermischen Sie das Roggenmehl mit Wasser zu einer Paste, die Sie 30 Minuten lang quellen lassen. Falls die Paste anschließend zu fest ist, können Sie etwas mehr Wasser unterrühren. Nun geben Sie das Teebaumöl zu und verteilen die Paste im Haar. Nach einer Einwirkzeit von 5 Minuten spülen Sie das Roggenmehl ab.

Sie haben keine Zeit, Naturkosmetik selbst herzustellen? Hier finden Sie die besten Teebaumöl Shampoos!

Quellen

https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/verwendung_von_unverduenntem_teebaumoel_als_kosmetisches_mittel.pdf